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Cour européenne des droits de l'homme Conseil
de l'Europe
F-67075 Strasbourg Cedex Abstimmung
des Schweizer Volkes zur Initiative gegen den Bau von neuen Minaretten. Sehr geehrter Herr Präsident,
sehr geehrte Damen und Herren Richter, Infolge verschiedener Rekurse
gegen das Resultat der Volksabstimmung erachten es die Alliance Suisse sowie
deren Mitglieder als unerlässlich, Sie, sehr geehrter Herr Präsident, auf
folgende Tatsache aufmerksam zu machen. Entgegen der Gesetzgebungen in den
anderen europäischen Ländern, stimmt das
Schweizer Volk über verschiedenste Vorlagen ab und die Regierung ist gehalten, die Volksentscheide zu respektieren, ob es
ihr passt oder nicht. Jede Bürgerin und jeder Bürger kann in der Schweiz jederzeit
durch Mitunterzeichnung einer Initiative oder eines Referendums eine Aenderung
der Verfassung verlangen. Er ist zu hoffen, dass der Europäische Gerichtshof
für Menschenrechte nicht gestattet, dass dieses Recht, das allein dem
helvetischen Volk zusteht, missachtet wird. Wir
ersuchen den Gerichtshof, auf den Rekurs bezüglich Beschneidung der Rechte des
Schweizer Volkes nicht einzutreten. Alliance Suisse weist darauf
hin, dass die Religionsfreiheit in der
Schweiz, Islam inbegriffen, garantiert ist. Die Muslimen können ihre Religion uneingeschränkt
in ihren Moscheen ausüben und sie können auch Halal-Produkte problemlos kaufen. Typisch christliche Merkmäler
wurden, aufrund islamischen Drucks, aus Schweizer Schulenstuben entfernt und islamische
Kinder sind nicht verpflichtet, den Religionsunterricht zu befolgen. Minarette sind zur Ausübung der islamischen
Religion nicht zwingend oder unbedingt notwendig. Die islamische Glaubensgemeinschaft
will sich durch den Bau von Minaretten offensichtlich stark machen und sich
absondern, anstatt sich zu integrieren. Die vom türkischen Minister Tayip
Erdogan gemachten Aeusserungen sind alles andere als belanglos und sollten dem
Gerichtshof für Menschenrechte die wirkliche Bedeutung der Minarette vor Augen
führen. Erdogan sagte wörtlich: “Die
Moscheen sind unsere Kasernen, die Kuppeln unsere Helme, die Minarette unsere
Bajonette und die Gläubigen (Muslimen) unsere Soldaten”. Wir ersuchen den Präsidenten
des Gerichtshofs, auf die verschiedenen, bereits eingereichten oder noch zu erfolgenden
Rekurse bezüglich des Resultats der Volksabstimmung nicht einzutreten. Die in verschiedenen
europäischen Ländern erfolgten Umfragen haben bezüglich Abstimmung über den Bau
von Minaretten zu den gleichen, wenn
nicht noch eindeutigeren Resultaten als
in der Schweiz geführt. Zudem
weisen wir darauf hin, das die Scharia, die auch in Grossbritannien
praktiziert wird, mit der Charta der Menschenrechte unvereinbar ist. Diese Tatsache kann nicht verneint werden und
sollte vom Gerichtshof verurteilt werden. Abschliessend
ersuchen wir Sie, sehr geehrter Herr Präsident, sowie die Damen und Herren
Richter des Gerichtshofs für Menschenrechte, die Souveränität der
Schweizerinnen und Schweizer zu respecktieren. Mit vorzüglicher Hochachtung. Ein Mitglied der schweigenden
Mehrheit |